Vita

Judith Demba - Fernandez Rios

geboren 20. 04. 1957 in Laucha / Unstrut (Kreis Nebra) Sachsen Anhalt
zwei Kinder







Beruf & Politik in Stichpunkten:

Schule/ Ausbildung / Studium
POS, Berufsausbildung mit Abitur
Facharbeiterin für chemische Produktion, spez. Olefinprodukte PCK Schwedt
Studium - Chemische Technologie an der Ingenieurschule für Chemie
Mitgliedschaften:
Pionierorganisation (PO), Freie Deutsche Jugend (FDJ), Freien deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB), Deutsch- Sowjetische Freundschaft (DSF)

1978
politische Mitarbeiterin Kreisvorstand FDGB Köpenick Jugendschule der Gewerkschaft

1979
Kandidatin der SED- 1980 Austritt

1979
wegen politischer Differenzen Wechsel vom FDGB Kreisvorstand ins Werk für Fernsehelektronik als Chemielaborantin

1986
ehrenamtliches Engagement in der Stadtökologiegruppe Köpenick / Kulturbund Vertrauensfrau im WF (Werk für Fernsehelektronik)

1988
Gründung der Projektgruppe “Betriebsökologie” im WF – diese Gruppe war der erste Versuch in der DDR eine „Ökogruppe“ in einem Industriebetrieb zu gründen und zu installieren, wir hatten mit einigem Widerstand zu kämpfen, unsere „Stasiakte“ aus jener Zeit trägt den schönen Namen „OZON“

1989
Gründungsmitglied der Grünen Partei der DDR Runder Tisch Lichtenberg – später Runder Tisch Berlin - für die Grüne Partei der DDR

1990
Vorstandsmitglied der Grünen Partei der DDR – Haus der Demokratie (Organisations- und Strukturaufbau, Öffentlichkeitsarbeit, inhaltliche Schwerpunkte Jugend- und Umweltpolitik)

2. Dezember 1990
Zusammenschluss der Berliner Landesverbände der Grünen Mitglied der Alternativen Liste (AL) Kandidatur fürs Abgeordnetenhaus

Dezember 1990
über die Landesliste ins Abgeordnetenhaus gewählt

Legislaturperiode 1991-1995
Mitglied im Ausschuss für Sport (sportpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Grüne(AL)UFV)
Mitglied im Ausschuss für Umweltschutz (umweltpolitische Sprecherin der Fraktion)
Mitglied im Untersuchungsausschuss zu den Vorwürfen der IM - Arbeit gegenüber Abgeordneten (Auswertung, Fortführung der Arbeit des Ehrenrates)
Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Untersuchung von Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung Berlins
erneute Kandidatur für Bündnis 90/Die Grünen

Legislaturperiode 1995 - 1999
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie (umweltpolitische Sprecherin der Fraktion)
Mitglied im Wirtschaftsausschuss 
Da die Arbeit einer Abgeordneten durchaus vielseitig ist, habe ich mich in den neun Jahren auch vielen anderen Themen, wie z.B. Tierschutz, Gentechnik, Antimilitarismus, Antirassismus, Jugend-, Wald-, Wasser- und Drogenpolitik gewidmet
.

April 1999
Austritt aus Bündnis 90/Die Grünen
Der Grund für meinen Entschluss die Partei zu verlassen, war der Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien unter deutscher Beteiligung, für die auch ein grüner Außenminister und eine grüne Fraktion politische Verantwortung trugen.

Dezember 2000
Tätigkeit als Projektkoordinatorin des Zentrums Demokratische Kultur, welches sich in mehreren Einzelprojekten mit den Themen Rechtsextremismus, Jugendgewalt, Neue Medien beschäftigt und insgesamt ein Teil der Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule in Berlin ist; Betriebsratsvorsitzende

September 2003 bis Juni 2005
Geschäftsführerin und Bildungsreferentin beim Bildungswerk Berlin der HBS e.V.

Oktober 2005 bis August 2009
parlamentarischen Mitarbeiterin im Verbindungsbüro von Tobias Pflüger, MdEP (Fraktion GUE/NGL) im Deutschen Bundestag

seit Oktober 2009
parlamentarische Mitarbeiterin im Verbindungsbüro von Jürgen Klute, MdEP (Fraktion GUE/NGL) im Deutschen Bundestag

außerdem
Sprecherin der LAG Antifaschismus DIE LINKE Berlin, Engagement in der uab (unabhängige Anlaufstelle für BürgerInnen Hohenschönhausen) und anderen Gruppen und Initiativen, Mitglied Rote Hilfe e.V.